ADU-14812,00 EUR
Ingo Hörichtüberall und nirgends
für Streichorchester
"überall und nirgends" im Niemandsland zwischen den Stilen und Stühlen, E- oder U-Musik, neu und doch keine "Neue Musik", Folk, Jazz, Klassik oder Weltmusik?
Die beiden Ecksätze entstanden 1980 aus der Arbeit mit einer Band heraus und wurden in diversen Clubs und Jazzkellern gespielt. 1994 schrieb Höricht diese Sätze für Streichquartett bzw. -orchester um und fügte den Mittelsatz hinzu. Der Reiz des kurzen Werkes liegt in der Frische und Unbekümmertheit, mit der Höricht die Grenzen der verschiedenen E- und U-Musiken durchbricht. Außerdem merkt man dem Stück an, dass es aus der Praxis heraus entstanden ist und von einem Streicher geschrieben wurde. Artikulation und Dynamik sind erprobt, das Stück "liegt gut" und klingt, ohne allzu große technische Anforderungen zu stellen. Deshalb eignet es sich auch für die Arbeit mit fortgeschrittenen Schüler- und Laienensembles. Durch seine Nähe zur Pop-Musik und Folklore und sein starkes rhythmisches Element spricht es Hörer an, die Klassik mögen, aber gerne auch einmal "etwa Anderes".
Ingo Höricht, geb. 1955, studierte an der Universität Bremen Schulmusik und Geschichte und später bei Maria Grevesmühl (Bremen) und Wolfram König (Trossingen) Violine. Z.Zt. unterrichtet er an einer Musikschule Violine und Kammermusik und schreibt immer wieder Stücke für die von ihm betreuten Schülerensembnles, die damit regelmäßig bei Wettbewerben erfolgreich sind.
Er selbst spielt und komponiert in verschiedenen Ensembles unterschiedlicher Ausrichtungen wie dem Lamberti-Streichquartett und der Band "Mellow Melange". Seine Kompositionen in den Bereichen Chancon, Musical, Jazz, Filmmusik und neue "klassische" Musik wurden auf diversen CDís veröffentlicht (u.a. auch die vorliegende Komposition) und sind über den Verlag erhältlich.
Partitur 12,-
Einzelstimmen je 3,-